Futterakzeptanz


Die Katze besitzt eine wahre Supernase: Sie riecht und schmeckt mehr als fast jedes andere vergleichbare Säugetier. Durch diese von Natur aus sehr feinen Geruchs und Geschmacksorganen wird die Samtpfote auf einen bestimmten Geschmack und Geruch geprägt. Diese Prägung erfolgt bereits kurz nach der Geburt bzw. in den ersten Lebenswochen und ist sehr intensiv ausgebildet. Durch den sehr starken und künstlichen Geschmack vieler industriell gefertigter Produkte wird unsere Katzenpopulation sehr schnell an ein solches Futter gewöhnt. Geschmacksträger wie Zucker, Karamell und synthetische Aromastoffe verstärken die Bindung an diese – in unseren Augen unnatürlichen – Produkte für die Katze. Eine Umstellung auf ein neues Futter stellt den Katzenbesitzer daher häufig auf eine harte Geduldsprobe. Dies hängt jedoch nicht von der Qualität des angebotenen Futters ab, sondern ist ein Ausdruck der besonderen Prägung der Katze. Ihre Rezeptoren „warnen“ sie vor dem Unbekannten. So wurde die Katze in ihrem Überleben in der Wildnis einst vor möglichen Gefahren bewahrt. Dieser Instinkt macht eine Futterumstellung häufig zu einer schwierigen Aufgabe, die sich jedoch lohnt. Ein langsames Untermischen des neuen Futters kann bei einer Umstellung helfen, den Vierbeiner zu überzeugen.

HIER NOCH EIN KLEINER TRICK: Mischen Sie am Anfang nur ein Löffelchen des neuen Futters unter das bereits akzeptierte und steigern Sie die «Dosis» Tag für Tag, bis das alte Futter komplett ersetzt ist.